Webhosting für Vereine: die Checkliste für das beste Webspace

Webhosting für Vereine

Du suchst Webhosting für Verein und landest sofort im Angebots-Dschungel? So geht es den meisten.

Jeder Webhosting-Anbieter verspricht „schnell“, „sicher“ und „unkompliziert“. Nur: Was das konkret heißt – und was davon für Vereine wirklich zählt – bleibt meistens offen.

Hier gibt’s deshalb keine Empfehlung für bestimmte Hoster, sondern eine Checkliste, mit der sich Webhosting und Webspace für Vereine fair vergleichen lässt. Damit wird schnell sichtbar, welches Angebot wirklich passt – egal ob es um eine kleine Vereinshomepage geht oder um eine umfangreiche Vereinswebsite mit Kalender, internem Mitgliederbereich, mehreren Abteilungen oder Projekten, Galerie und weiteren Funktionen.

Webhosting, Hosting oder Webspace: was ist gemeint?

Wenn Vereine nach Webhosting suchen, wollen sie meistens wissen: Wo kann man ein Vereinswebsite hosten und was muss im Hosting drin sein? Manche nennen das Hosting, andere Webspace.

Für die Entscheidung ist wichtig:

  • Webspace = Speicherplatz (wie viel „Ablage“ ist da?).
  • Webhosting/Hosting = das ganze Paket drumherum (Domain-Anbindung, SSL, E-Mail, Limits, Support).

Heißt praktisch: Nicht nur Webspace bewerten, sondern das gesamte Paket. Die Checkliste unten zeigt dir genau die Punkte, mit denen du Hosting-Pakete fair vergleichen kannst. Wenn du direkt vergleichen willst, dann nutze die Tabelle: Hosting-Pakete vergleichen.

Was Vereine beim Webhosting brauchen (und was nicht)

Webhosting-Pakete lesen sich oft wie ein Wörterbuch für Entwickler: PHP, SSL, Prozessor, SSD, SSH … alles irgendwie wichtig klingend, aber für eine Vereinswebsite in den meisten Fällen nicht der entscheidende Teil.

Die gute Nachricht: Für die Praxis zählen nur ein paar Punkte. Und genau die findest du in dieser Checkliste.

  • Serverstandort in Deutschland oder EU – wichtig für DSGVO und rechtliche Sicherheit.
  • Bewertungen – ausreichend viele, aktuelle und nachvollziehbare Rezensionen.
  • Nutzererfahrungen – schnelle Vorprüfung zu Zuverlässigkeit und Nutzererfahrungen.
  • WordPress-1-Klick-Installation – einfaches Setup, kein Managed WordPress nötig.
  • Eine .de-Domain inklusive – keine Zusatzkosten.
  • Kostenloses SSL-Zertifikat – Standard, Pflicht, immer enthalten.
  • Ca. 25 GB Speicherplatz – für fast alle Vereine völlig ausreichend.
  • 1 Postfach + mind. 10 E-Mail-Adressen – genügend Adressen für Vorstand, Gruppen, Newsletter.
  • Großzügige E-Mail-Limits – wichtig für Newsletter-Versand direkt aus WordPress.
  • Automatische Backups (optional) – kein Muss, aber ein nützliches Extra.
  • Zuverlässiger Support – ideal per Ticketsystem, Reaktionszeit und Freundlichkeit prüfen.
  • Preisrahmen 5–6 € pro Monat – keine überteuerten „Vereinspakete“, Vorsicht bei Lockangeboten.
Fertige Website für Vereine

Bestes Webhosting für Vereine: Woran du einen guten Anbieter erkennst

Tipp: Bevor du dich in Tarif-Details verbeißt, lohnt sich ein Schritt zurück: Erst den Webhosting-Anbieter prüfen, dann das Paket.

Wenn es um das beste Webhosting geht, entscheidet bei Vereinen weniger Marketing – und mehr: Standort, Zuverlässigkeit und Support. Denn das beste Angebot bringt wenig, wenn der Anbieter an anderer Stelle schwächelt.

Wenn der Anbieter grundsätzlich passt, wird der Rest plötzlich einfacher: Dann vergleichst du nur noch die Pakete und zwar nach den Dingen, die für Vereine wirklich zählen.

1. Serverstandort

Erster Blick: Wo steht der Server und wo sitzt der Anbieter? Für Vereinsseiten ist Hosting in Deutschland oder mindestens in der EU in der Regel die entspanntere Wahl (Stichwort DSGVO und Auftragsverarbeitung).

Sobald Server außerhalb der EU stehen (z. B. USA oder Asien), wird’s schnell zur Baustelle: Datenverarbeitung im Ausland, zusätzliche Anforderungen, mehr Erklärbedarf in der Datenschutzerklärung und oft wird es ohne juristische Hilfe unangenehm.

Das gilt übrigens auch für viele Website-Baukästen oder KI-Tools, die „fertige Websites in Minuten“ versprechen. Selbst wenn das Ergebnis okay aussieht, bleibt die Frage: Wo wird die Seite am Ende gehostet? Und ja: Häufig in einer Cloud außerhalb der EU – ohne echte Alternative. Für Vereine kann das ein unnötiges Risiko sein.

2. Trustpilot-Bewertungen

Wenn der Standort passt, kommt der nächste Realitätscheck: Bewertungen bei Trustpilot.

Ist der Webhosting dort gar nicht gelistet? Dann lieber weiterziehen. Ohne öffentliche Erfahrungen bleibt alles eine Blackbox und genau das hilft niemandem, der die Seite für Verein zuverlässig betreiben muss.

Alfahosting bei Trustpilot

Achte zuerst auf:

  • Genug Bewertungen: grob gesagt 10+ sollten es mindestens sein, sonst sagt es wenig aus.
  • Aktualität: viele alte Top-Bewertungen, aber neue fallen ab? Das ist ein Signal. Umgekehrt kann es auch sein, dass ein Anbieter sich verbessert hat.
  • Die 1-Stern-Bewertungen: Nicht zählen – lesen. Manche sind Frust über Bedienfehler oder Erwartungen („wollte 1-Klick, bekam 2-Klick“). Entscheidend ist: Geht es um echte Hosting-Probleme (Ausfälle, Support, Abrechnung) – oder um Einzelfälle?

3. ChatGPT-Check (Nutzererfahrungen)

Wenn du schnell vorfiltern willst: Lass ChatGPT einmal grob recherchieren. Das spart Zeit und kann rote Flaggen früh sichtbar machen.

Zum Beispiel mit so einem Prompt:

Recherchiere über Hosting [XYZ], ob es für eine Vereinswebsite geeignet ist. Mich interessiert: Seit wann gibt es das Unternehmen? Wie zuverlässig ist es (Ausfälle/Erreichbarkeit)? Wie sind aktuelle Nutzererfahrungen zu Support, Abrechnung und Performance?
Bitte nenne Quellen/Links zu Bewertungen oder Berichten.

Wichtig: Nutze dafür Deep Research, wenn verfügbar. Dann wird wirklich im Web gesucht – statt nur plausibel klingende Annahmen zu liefern.

Webhosting Recherche mit ChatGPT

Wenn dabei nichts Unschönes auftaucht, kannst du mit gutem Gefühl zum nächsten Schritt gehen: Tarife vergleichen, aber nur noch unter Anbietern, die grundsätzlich passen.

Hosting für Vereine: Welches Paket passt?

Jetzt geht’s nicht mehr um den Anbieter, sondern um das Paket. Genau hier entscheidet sich, ob das Hosting für Vereine langfristig entspannt läuft – oder ob später Limits (E-Mail, Speicher, Support) nerven.

Denn selbst wenn ein Hoster grundsätzlich passt, bleibt die eigentliche Frage: Welcher Tarif reicht – und welcher ist nur teuer verpackt? Viele Pakete unterscheiden sich in zig Details. Für eine Vereinswebsite sind davon aber nur wenige wirklich relevant.

In den nächsten Abschnitten findest du die 8 Punkte, mit denen du Hosting-Pakete sauber vergleichen kannst: Was du wirklich brauchst, was „nice to have“ ist und wo Vereine typischerweise zu viel bezahlen oder in Limits laufen, die erst später nerven. So kannst du Tarife schnell aussortieren und am Ende ein Paket wählen, das zuverlässig läuft und genug Luft für Wachstum lässt.

1. WordPress-1-Klick-Installation

Für Vereinsseiten ist WordPress in der Praxis oft die naheliegende Wahl. Entscheidend ist nur: Das Hosting sollte eine 1-Klick-Installation für WordPress anbieten. Dann ist WordPress in ein paar Minuten startklar – ohne FTP, ohne manuelle Uploads, ohne „Wo war nochmal diese Datenbank?“.

Tipp: Ein kurzer, wichtiger Punkt dazu: Du brauchst in der Regel kein spezielles „WordPress Hosting“ oder „Managed WordPress“, auch wenn es so klingt, als wäre das automatisch besser.

Warum das oft unnötig ist:

1. WordPress läuft auch im normalen Tarif stabil.
Wenn alles sauber eingerichtet ist, gibt’s keinen Zauber, den ein Managed-Tarif zusätzlich liefert. Und wenn etwas schiefgeht, ist die Lösung meistens nicht „Managed“, sondern: Ursache finden, beheben, absichern.

2. Managed-Tarife sind häufig weniger flexibel.
Bei vielen Anbietern kommen Einschränkungen dazu: bestimmte Plugins sind gesperrt, Einstellungen sind begrenzt, Funktionen sind „nur mit Aufpreis“ verfügbar. Kurz: Es fühlt sich bequem an – kann aber schnell eng werden.

Darum als Faustregel:

  • 1-Klick-WordPress im Hosting: Ja, unbedingt.
  • Managed WordPress: meistens nicht nötig.

2. Domain (im Hosting enthalten?)

Für eine Vereinswebsite brauchst du zwei Bausteine: Webhosting und Domain. Die werden oft in einen Topf geworfen, sind aber klar getrennt – und zusammen erst richtig nützlich.

  • Die Domain ist die Adresse. Also das, was Menschen eintippen: vereinseite.de.
  • Das Hosting ist das Zuhause deiner Website. Dort liegen Inhalte, Bilder und Daten – und von dort wird alles ausgeliefert.

Erst zusammen funktioniert’s:

  • Ohne Domain steht das Haus da, aber niemand findet es.
  • Ohne Hosting gibt’s eine Adresse, aber dahinter ist… nichts.

Praktisch heißt das: Am einfachsten ist ein Paket, in dem Domain und Hosting zusammen drin sind. Dann musst du keine Umleitungen oder technischen Verknüpfungen bauen und hast alles an einem Ort.

Achte beim Vergleich darauf, dass mindestens eine .de-Domain im Preis enthalten ist und nicht später als Extra auftaucht. Wenn es um die Domain selbst geht, findet du hier eine eigene Übersicht: Domainnamen für Vereine.

3. SSL-Zertifikat

Ein SSL-Zertifikat ist heute kein Extra, sondern Pflicht. Eine Vereinswebsite ohne SSL wirkt nicht nur unseriös – sie wird von Browsern oft sogar als „nicht sicher“ markiert.

Bei einem guten Hosting-Angebot ist SSL deshalb kostenlos enthalten. Umso erstaunlicher, dass es vereinzelt noch Anbieter gibt, die dafür Geld verlangen oder es nur in höheren Tarifen anbieten.

Merke dir als einfache Regel: Kein kostenloses SSL im Paket = rotes Warnsignal. Das wäre, als würde jemand heute ein Auto ohne Sicherheitsgurt verkaufen – für eine Vereinswebsite schlicht nicht akzeptabel.

4. Speicherplatz

Für die meisten Vereinsseiten reichen rund 25 GB Speicherplatz völlig aus. Mehr brauchst du eigentlich nur, wenn sehr viele Mediendateien direkt auf der Website liegen, zum Beispiel große Fotogalerien in hoher Auflösung oder viele Downloads. Das betrifft eher Fotoclubs oder Vereine, die wirklich stark über Bilder und Dateien arbeiten.

Für alle anderen gilt: nicht mehr Speicher kaufen, sondern schlauer speichern. Bilder beim Hochladen optimieren, unnötig große Originale nicht liegen lassen – und wenn’s sein muss, die Originaldatei nach dem Upload wieder löschen. Das hält den Tarif günstig, die Seite schnell und den Speicherverbrauch entspannt.

5. E-Mail-Adressen und Postfächer

Bei E-Mail-Angaben entsteht schnell Chaos – vor allem, weil Webhosting-Anbieter gern mit Begriffen jonglieren. Darum einmal sauber auseinandergezogen:

Ein Postfach ist der eigentliche Briefkasten. Dort liegen die E-Mails wirklich drin.
Eine E-Mail-Adresse ist die Beschriftung vorne drauf. Und davon kannst du mehrere haben – zum Beispiel kontakt@verein.de, jugend@verein.de, newsletter@verein.de.

Praktisch: Du bekommst verschiedene Anlaufstellen nach außen, ohne zehn getrennte Postfächer pflegen zu müssen. Und du kannst alles in einem Postfach sammeln und dann per Weiterleitungen verteilen: Vorstand bekommt Vorstand, Jugend bekommt Jugend, und du behältst den Überblick.

Darum als Faustregel:

  • 1 Postfach reicht für die meisten Vereine.
  • Dazu mindestens 10 E-Mail-Adressen (plus Weiterleitungsmöglichkeiten), damit Vereinsstruktur sauber abbildbar ist – ohne Extrakosten und ohne Verwaltungs-Zirkus.

6. E-Mail-Limits (Newsletter)

Newsletter sind nicht „von gestern“. Ein Blick ins eigene Postfach reicht: Die Dinger werden jeden Tag massenhaft verschickt – weil sie funktionieren.

Viele Vereinsseiten können Newsletter sogar direkt aus WordPress versenden, ganz ohne externen Anbieter. Der Haken: Viele Hoster setzen Versandlimits (pro Stunde oder pro Tag), um Spam zu verhindern. Und diese Limits stehen oft nicht prominent im Tarif, sondern verstecken sich irgendwo in den Hilfeseiten.

Darum: Finde vor dem Webhosting-Kauf heraus, wie viele E-Mails pro Stunde/Tag erlaubt sind. Das entscheidet auch, ob ein Vereinsnewsletter später entspannt möglich ist – oder ob er bei 150 Empfängern schon hängen bleibt.

Und wenn du zu den Limits nichts findest: Support anschreiben. Du bekommst die Info – und gleich nebenbei einen Eindruck, wie schnell, freundlich und hilfreich der Anbieter reagiert. 😉

7. Automatische Backups (optional)

Automatische Backups sind kein Muss – aber sie sind ein echter Stress-Reducer.

Wenn der Hoster regelmäßig Sicherungen deiner Vereinswebsite erstellt, hast du im Notfall eine funktionierende Kopie parat. Das hilft bei kleinen Katastrophen genauso wie bei großen: Update schiefgelaufen, Plugin zickt, irgendwas wurde aus Versehen gelöscht.

Warum ist das „optional“? Weil es nicht bei allen Hostern verlässlich dabei ist: Manche bieten Backups nur als Extra, andere schreiben es zwar hin, garantieren aber keine klare Backup-Strategie.

Und: Du kannst Backups auch selbst über WordPress-Plugins einrichten. Deshalb ist es kein K.-o.-Kriterium, aber ein sehr solides Nice-to-have, vor allem wenn zwei Pakete sonst ähnlich wirken.

8. Support

Wenn etwas schief läuft, zählt nicht das schönste Tarif, sondern wie schnell du Hilfe bekommst. Darum: Support gehört bei Vereinen ganz nach oben auf die Liste.

Als Erstes lohnt sich ein Reality-Check: Wie kritisch wären Ausfälle für euch? Muss ein Problem sofort gelöst werden oder reicht es, wenn sich am Montagvormittag jemand darum kümmert? Support rund um die Uhr ist teuer, und nicht jeder Verein braucht das wirklich.

Dann die nächste Frage: Welche Support-Art passt zu euch? Telefon klingt oft nach „Premium“, aber in der Praxis ist Support per Ticket häufig besser: schriftlich, nachvollziehbar, mit Verlauf. Du siehst, was bereits probiert wurde, wer geantwortet hat, und kannst später sogar noch nachlesen, wie ihr das Problem gelöst habt.

Kurz gesagt:

  • 24/7 nur, wenn Ausfälle wirklich kritisch wären.
  • Ticket-Support ist oft die zuverlässigste Option (Telefon ist nett, aber nicht immer schneller).

Und damit hast du alle Kriterien zusammen, die für ein gutes Hosting-Paket im Vereinsalltag wirklich zählen.

Was darf ein Hosting für Vereine kosten?

Für kleine bis mittlere Vereine gilt fast immer: Der kleinste Tarif reicht. Starte unten und geh nur hoch, wenn du einen echten Grund hast. Upgraden kannst du später jederzeit.

Und ja: Die Preisspanne ist wild. Manche werben mit „1 € im Monat“, andere wollen 15 € oder mehr. Für eine typische Vereinswebsite ist ein fairer, realistischer Bereich meist 5 bis 6 € pro Monat. Damit sind die üblichen Basics abgedeckt.

Teurere Pakete lohnen sich selten. Eine Website mit Terminen, News und ein paar Fotos braucht normalerweise kein „Business“-Paket für 20 € im Monat. Das ist oft einfach überdimensioniert und für gemeinnützige Vereine unnötig teuer.

Wenn man anfängt zu suchen, landet man schnell auf Vergleichsportalen. Praktisch – aber hier kommt der Haken. Für einen sinnvollen Preisvergleich taugen diese Portale oft nur bedingt.

Vergleich der Hostinganbieter

Achte beim Webhoster-Preisvergleich auf diesen Punkt: Die Preise sind fast immer Einstiegspreise: günstig für die ersten Monate oder das erste Jahr. Danach wird’s teurer. Du vergleichst also Lockangebote – nicht die Kosten, die später dauerhaft auf der Rechnung stehen.

Ein typisches Muster: „Vereinspaket“, „Spezialtarif“, „nur für euch“ – klingt nett, ist aber häufig einfach Marketing. Nach der Gratis- oder Rabattphase landet man plötzlich bei einem Jahrespreis, der für eine normale Vereinsseite nicht nötig wäre.

Webhosting für Vereine Strato

Darum: Such gezielt nach Anbietern, die auch nach der Werbephase dauerhaft im Bereich von 5–6 € pro Monat liegen. Diese echten Endpreise findest du selten sauber in Vergleichsportalen. Du musst sie direkt beim Anbieter nachschauen.

Kurz gesagt: Nicht den Lockpreis vergleichen – den Dauerpreis. Stift raus, Endpreise notieren, dann entscheiden.

Hosting-Pakete vergleichen: so gehst du vor

Wenn du Hosting-Pakete sauber vergleichen willst, hilft eine einfache Tabelle mehr als jedes Vergleichsportal: Du siehst auf einen Blick, was wirklich inklusive ist, wo Extras lauern – und welcher Tarif beim zweiten Hinsehen rausfällt.

So kannst du dir dein eigenes Vergleichsblatt bauen (oder diese Tabelle als Vorlage nehmen):

Alfahosting

All-Inkl.com

Netcup

Tarif

Multi L v2

Privat

Webhosting 1000

Serverstandort

Deutschland

Deutschland

Deutschland

SSL-Zertifikat

Kostenlos

gegen Aufpreis

Kostenlos

.de-Domain

3x .de-Domains

3x .de-Domains

1 .de-Domain

Speicherplatz

75 GB

50 GB

25 GB

E-Mail-Adressen

unbegrenzt

500

100

E-Mail-Limits

beim Support fragen

beim Support fragen

beim Support fragen

WordPress

1-Klick-Installer

1-Klick-Installer

1-Klick-Installer

Automatische Backups

Tägliche Backups

Ja, aber ohne Garantie

Ja, aber ohne Garantie

Preis (monatlich)

5,99 EUR

4,95 EUR

2,17 EUR

Wichtig: Das hier ist eine Beispiel-Tabelle. Tarife, Aktionen und Leistungsdetails ändern sich laufend. Prüfe deshalb immer tagesaktuell auf den Anbieter-Seiten – besonders SSL, Domain-Inklusivleistungen und die echten Preise nach der Rabattphase.

Tipp: Bei Online-Verträgen gibt es in der Regel ein 14-tägiges Widerrufsrecht. Du kannst also testen und notfalls widerrufen, wenn etwas nicht passt.

Gibt es auch Gratis-Hosting für Vereine?

Kurz: Es gibt Angebote, die „kostenlos“ heißen. Aber gratis ist hier selten ein Geschenk – eher ein Deal mit Haken.

1) Werbung auf eurer Website
Viele Gratis-Hoster finanzieren sich über Anzeigen. Und die landen dann auf der Vereinsseite – nicht nach euren Regeln, sondern nach deren System. Im schlimmsten Fall wirkt eure Seite plötzlich wie eine Litfaßsäule für Glücksspiel, Dating oder „Kredit in 3 Minuten“.

2) Keine eigene Domain
Statt vereinseite.de bekommst du oft eine Subdomain wie verein-irgendwas.jimdo.com. Das sieht nach Baukasten aus, wirkt weniger vertrauenswürdig und ist für Presse, Sponsoren und neue Mitglieder kein Pluspunkt.

3) Datenschutz wird zur Baustelle
Bei vielen Gratis-Angeboten ist unübersichtlich, wo gehostet wird und welche Daten wohin fließen. Wenn Server außerhalb der EU im Spiel sind, wird’s für Vereine schnell riskant. Und ja: Eine Abmahnung wäre am Ende deutlich teurer als mehrere Jahre solides Webhosting.

Wenn du also über Gratis-Hosting nachdenkst: spar dir den Umweg. Nimm lieber einen kleinen, zuverlässigen Tarif – die laufenden Kosten sind überschaubar und du behältst die Kontrolle über Auftritt, Domain und Daten.

Tipp: Viele Vereine lassen die Hostingkosten über einen Sponsor laufen.

Häufige Fragen

Nein. Das klingt nach Sonderlösung, ist aber meist ganz normales Webhosting mit Etikett. Entscheidend sind die Basics: SSL, Domain, E-Mail, Speicher, Backups und Support.

Je nach Anbieter sind mehrere Logins möglich und unabhängig davon kannst du E-Mail-Adressen, Postfächer und Weiterleitungen so einrichten, dass Aufgaben im Team verteilt werden.

Dann wird einfach hochgestuft. Upgrades sind in der Regel unkompliziert: mehr Speicher, mehr Postfächer, mehr Leistung.

Ja. Website und Domain lassen sich in der Regel jederzeit, auch vor Ablauf des Hostingvertrages umziehen. Ein guter Hoster unterstützt den Umzug oder bietet sogar einen kostenlosen Umzugsservice an.

Ja, in der Praxis fast immer. Beim Webhosting verarbeitet der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag (z. B. IP-Adressen in Server-Logs, Kontaktformular-Nachrichten, ggf. Nutzerkonten). Dafür ist eine AVV für Vereine wichtig und ist in der Datenschutzerklärung festzuhalten.


Wenn schneller gehen muss