WordPress Theme für Vereine (2026): Empfehlungen & Checkliste
Kurzfassung: Ein spezielles „Vereins-Theme“ brauchst du fast nie. Für eine Vereinswebsite zählt, dass das Theme verbreitet, regelmäßig gepflegt und berechenbar ist.
Schnell-Check (damit du weißt, worauf es bei einem Theme ankommt):
- aktuell gepflegt (Updates, nicht „zuletzt 2021“)
- viele Nutzer (aktive Installationen)
- mobil sauber + schnell genug
- Support/Docs, die wirklich existieren
- keine unnötigen Abhängigkeiten (z. B. externe Scripts oder Bibliotheken)
Wenn du sofort eine Liste willst, spring direkt zum Vergleich der empfohlenen Themes.
Vereine suchen oft nach einem speziellen „WordPress Theme für Vereine“. Der Gedanke dahinter: Wenn „Verein“ draufsteht, wird es schon passen. In der Praxis ist das leider selten so.
Solche Themes gibt es kaum – und wenn doch, dann sind es oft kleine Nischenlösungen. Einmal gebaut, kurz genutzt, dann lange nicht mehr angefasst. Spätestens beim nächsten größeren WordPress-Update kann man damit schnell in die Röhre gucken.
Für Vereine ist das ein unnötiges Risiko. Eine Website soll zuverlässig laufen und nicht bei jeder Änderung Bauchschmerzen machen. Deshalb lohnt es sich, den Fokus zu verschieben.
Nicht das Etikett „Verein“ entscheidet, sondern das, was dahinter steckt: regelmäßige Updates, aktive Nutzer, funktionierender Support. Ein Theme, das von vielen eingesetzt wird, ist selten perfekt – aber es ist berechenbar. Und genau das ist für eine Vereinswebsite oft wichtiger als jede Speziallösung.
Wenn du nur schnell entscheiden willst: nimm erst den Vergleich, danach die Checkliste.
Die meist empfohlenen WordPress-Themes für Vereine (Vergleich)
Wer nach „WordPress Theme für Vereine“ sucht, stößt in den Suchergebnissen immer wieder auf die gleichen Namen. Mal als Blogempfehlung, mal als Bestenliste. Diese Übersicht fasst diese Empfehlungen zusammen.
Praktisch für dich: Du musst dich nicht selbst durch zehn Artikel klicken und am Ende raten, welchen Tipps du trauen kannst. Stattdessen bekommst du hier auf einen Blick die üblichen Verdächtigen – inklusive Theme-Typ, dem Kostenmodell, Verbreitung des Themes und die Bewertungen.
|
Theme 1379_efb986-3b> |
Typ 1379_042c0b-9a> |
Kostenmodell 1379_82e374-35> |
WP.org Installationen 1379_73c790-25> |
WP.org Bewertung 1379_b9227b-23> |
|---|---|---|---|---|
| 1379_6b8dfa-15> |
Universal 1379_1692d2-a6> |
Kostenlos+Pro 1379_5e78a0-77> |
1+ Mio 1379_48f025-fc> |
⭐⭐⭐⭐⭐ (4,9/5) 1379_9c4c4b-76> |
| 1379_328804-cc> |
Universal 1379_0f2943-60> |
Kostenlos+Pro 1379_8b849a-ef> |
400.000+ 1379_5d1dfe-06> |
⭐⭐⭐⭐⭐ (4,9/5) 1379_c1094b-c7> |
| 1379_1ad808-d8> |
Universal 1379_0fd17b-6c> |
Kostenlos+Pro 1379_bad4cf-8f> |
500.000+ 1379_9fd9ca-56> |
⭐⭐⭐⭐⭐ (4,9/5) 1379_cb4c55-d8> |
| 1379_097502-6b> |
Universal 1379_d50e7b-a6> |
Kostenlos+Pro 1379_e05ca0-b0> |
500.000+ 1379_d84f04-fa> |
⭐⭐⭐⭐⭐ (5/5) 1379_dfdebc-2f> |
| 1379_c6d3c6-64> |
Universal 1379_10465e-03> |
Kostenlos+Pro 1379_11c25d-f0> |
200.000+ 1379_9d5565-65> |
⭐⭐⭐⭐⭐ (4,7/5) 1379_5276c0-dd> |
| 1379_1dd26a-99> |
Universal 1379_eaae35-49> |
Kostenlos+Pro 1379_9dd3b8-96> |
90.000+ 1379_6c4426-8b> |
⭐⭐⭐⭐⭐ (4,9/5) 1379_b1749b-92> |
| 1379_ebdccc-91> |
Universal 1379_0333ad-bf> |
Kostenlos+Pro 1379_ced7e2-96> |
90.000+ 1379_39eae1-94> |
⭐⭐⭐⭐⭐ (4,8/5) 1379_94dd6c-81> |
| 1379_4bbdfa-1a> |
Page Builder 1379_7b66de-4e> |
Kostenlos+Pro 1379_720d8b-3a> |
1+ Mio 1379_22bb7a-6f> |
⭐⭐⭐⭐☆ (4,2/5) 1379_1e143b-ee> |
| 1379_7d3d2f-43> |
Page Builder 1379_11075d-11> |
Nur Pro (Elegant Themes) 1379_83fb0f-68> |
— 1379_544417-da> |
— 1379_793a18-17> |
| 1379_9ccbd8-f4> |
Page Builder 1379_bc0a8e-15> |
Einmal-Kauf (ThemeForest) 1379_9d8da7-fd> |
— 1379_8d5565-63> |
— 1379_742b26-20> |
| 1379_4a61ba-57> |
Page Builder 1379_5f2b57-61> |
Einmal-Kauf (ThemeForest) 1379_cc6320-f0> |
— 1379_3a1549-4d> |
— 1379_135fdd-5f> |
| 1379_11b470-65> |
Nische (Sportvereine) 1379_f54181-cb> |
Einmal-Kauf (ThemeForest) 1379_c0538c-50> |
— 1379_c14e24-af> |
— 1379_d09134-56> |
| 1379_5d2001-26> |
Nische (Sportvereine) 1379_83386d-d9> |
Einmal-Kauf (ThemeForest) 1379_c642ae-01> |
— 1379_c25452-46> |
— 1379_4f4cd5-3b> |
| 1379_6ce376-d9> |
Nische / Full Site Editor |
Kostenlos 1379_63b36e-63> |
1.000+ 1379_1b8c12-aa> |
⭐⭐⭐⭐⭐ (5/5) 1379_a2f018-cd> |
| 1379_f59381-75> |
Nische (Fördervereine) 1379_3fb0a5-95> |
Einmal-Kauf (ThemeForest) 1379_399ec6-74> |
— 1379_f5dd80-57> |
— 1379_aa4a93-f3> |
| 1379_032b0f-51> |
Nische (Sportvereine) 1379_9a7278-82> |
Kostenlos+Pro 1379_795303-8f> |
100+ 1379_572861-08> |
— (keine Bewertungen) 1379_fdfe38-f5> |
| 1379_06e014-2a> |
Nische (Sportvereine) 1379_bb34b1-1e> |
Kostenlos+Pro 1379_636a80-d0> |
400+ 1379_2d4023-b5> |
⭐⭐⭐⭐☆ (3,5/5) 1379_f73af8-22> |
WordPress-Theme für die Vereinswebsite auswählen: Universal, Page Builder oder Nische?
Damit die Tabelle mehr ist als eine bloße Aufzählung, schau auf die Spalte Theme-Typ. Denn hinter dem Begriff „Theme“ verbergen sich sehr unterschiedliche Ansätze.
Je nach Typ bekommst du entweder ein stabiles Grundgerüst, ein komplexes Baukastensystem oder eine stark spezialisierte Lösung. Das wirkt sich direkt auf Einrichtung, Pflegeaufwand und langfristige Zuverlässigkeit aus. Wer diese Unterschiede kennt, kann deutlich besser einschätzen, welches Theme zum eigenen Verein passt – und bei welchem man sich später unnötige Arbeit einkauft.
1) Universal-Themes (Astra, Kadence, GeneratePress, …)
Universal-Themes sind Allzweck-Themes. Sie sind nicht speziell für Vereine gedacht, sondern für sehr unterschiedliche Websites. Und genau das macht sie für Vereine interessant.
Sie werden von vielen genutzt, ständig weiterentwickelt und regelmäßig aktualisiert. Fehler fallen schneller auf, Kinderkrankheiten werden behoben, und man ist nicht von einer einzelnen kleinen Entwicklerbude abhängig. Gleichzeitig bleiben sie flexibel: denn eine Vereinswebsite funktioniert im Grunde genommen genauso gut wie eine Firmen- oder Projektseite.
Wichtig zu verstehen: Die typischen Vereinsfunktionen stecken fast nie im Theme selbst!
Kalender, Spenden, Formulare, Sponsoren-Blöcke oder ein Mitgliederbereich kommen über WordPress-Plugins. Das ist Normalfall in WordPress und langfristig sogar die stabilere Lösung.
2) Page-Builder-Themes (Hello Elementor, Divi, …)
Bei Page-Builder-Themes steht weniger das Theme selbst im Mittelpunkt, sondern das Baukastensystem dahinter. Seiten werden visuell zusammengeklickt, per Drag & Drop, mit vielen Bausteinen und Optionen. Das kann schnell gut aussehen – bringt aber zusätzliche Komplexität mit.
Mehr Funktionen bedeuten mehr Einstellungen. Mehr Einstellungen bedeuten mehr Möglichkeiten, sich zu verheddern. Dazu kommt, dass Builder-Seiten oft schwerer werden und langsamer laden, vor allem wenn viele Zusatz-Widgets im Spiel sind.
Ein weiterer Punkt wird gern unterschätzt: die Abhängigkeit. Wenn eine Website komplett im Builder gebaut ist, wird ein späterer Wechsel mühsam. Inhalte lassen sich dann nicht einfach mitnehmen, sondern hängen stark am verwendeten System.
3) Nischen-Themes (Sportverein, Förderverein, …)
Nischen-Themes versprechen eine maßgeschneiderte Lösung: gebaut genau für Sportvereine, Fördervereine oder andere spezielle Zwecke. Das wirkt in Demos oft sehr passend – und ist genau deshalb verführerisch.
In der Praxis zeigen sich aber immer wieder dieselben Risiken. Die Verbreitung ist meist gering, die Community klein, Updates kommen unregelmäßiger. Und wenn die Entwicklung einschläft, steht man schneller als gedacht vor der Frage, wie es weitergeht.
Hinzu kommt die sogenannte Funktions-Falle. Viele Nischen-Themes bringen eigene Spezialfunktionen mit, etwa für Termine oder Teams. Diese sind aber oft schlechter gepflegt als etablierte Standard-Plugins – und lassen sich später schwer ersetzen.

Checkliste für ein gutes WordPress Theme für Vereine
Die folgende Checkliste besteht bewusst aus drei getrennten Prüfbereichen. Das ist wichtig, weil jeder Bereich etwas anderes leistet.
Kurz gesagt:
- WordPress.org liefert dir vergleichbare, überprüfbare Zahlen
- Die Demo zeigt dir, ob das Theme im Alltag wirklich taugt
- Die Anbieter-Website verrät, wie ernst es der Entwickler langfristig meint
Erst die Kombination aus allen drei Punkten ergibt ein realistisches Bild.
1. Prüfung im WordPress.org-Verzeichnis
Wenn ein Theme hier schon schwächelt, lohnt sich jeder weitere Test kaum noch.
2. Demo-Check in einer Testinstallation (z. B. TasteWP)
Wenn sich ein Theme hier sperrig anfühlt, wird es im Vereinsalltag nicht besser.
3. Homepage des Anbieters
Wenn du diese Checkliste einmal durchgehst, triffst du deine Theme-Entscheidung nicht mehr aus dem Bauch heraus, sondern auf Basis klarer Kriterien. Und falls am Ende mehrere Themes alle Punkte erfüllen, dann ist dein Bauchgefühl tatsächlich der beste Berater.
Details zur Checkliste: So prüfst du jeden Punkt in der Praxis
Die Checkliste oben ist die schnelle Entscheidungshilfe.
Es gibt zwei verlässliche Quellen dafür: das offizielle Theme-Verzeichnis auf WordPress.org und ein Demo des Themes zum Austesten. Beide zeigen dir ziemlich klar, ob ein Theme dauerhaft gepflegt wird, wie stabil es ist und ob es zu deiner Vereinswebsite passt.
1. Das Theme muss im offiziellen WordPress.org-Verzeichnis sein
Wenn ein Theme nicht im WordPress.org-Verzeichnis gelistet ist, läufst du sofort in zwei Risiken:
- erstens kaufst du möglicherweise eine Eintagsfliege, die niemand pflegt,
- und zweitens fehlen dir genaue Vergleichszahlen, die du brauchst, um eine gute Entscheidung zu treffen.
Öffne deshalb immer zuerst das Theme im offiziellen WordPress-Verzeichnis. Schon bevor du irgendetwas installierst, bekommst du dort hilfreiche Hinweise darauf, ob sich ein Theme lohnt.
Gib den Theme-Namen in die Suche ein und öffne die Detailseite. Rechts findest du eine ganze Reihe von Angaben, die sehr aussagekräftig sind – unter anderem Versionsstand, Aktualisierungsrhythmus, Installationszahlen und Bewertungen.

All diese Informationen helfen dir, in wenigen Sekunden einzuschätzen, ob ein Theme stabil, gut gepflegt und langfristig nutzbar ist. Und genau diese Punkte gehen wir jetzt Schritt für Schritt durch.
Kommerzielles oder kostenloses Theme?
Viele der besten WordPress-Themes gibt es kostenlos – oft mit einer optionalen Pro-Version. Und genau das ist ein gutes Zeichen. Ein Entwickler, der mit seinem Theme Geld verdienen kann, hat auch ein Interesse daran, es langfristig zu pflegen, regelmäßig zu aktualisieren und Support anzubieten.
Wichtig: Das heißt nicht, dass du als Verein automatisch upgraden musst. Für eine typische Vereinswebsite reicht die kostenlose Version fast immer völlig aus. Die Pro-Variante ist lediglich ein zusätzlicher Werkzeugkasten, falls du später mehr Funktionen möchtest.
Theme-Version
Die Versionsnummer wirkt unscheinbar, verrät aber extrem viel über die Reife eines Themes. Sie zeigt dir, wie lange ein Theme bereits entwickelt wird, wie stabil es ist und ob es regelmäßig verbessert wird.
Die wichtigste Stelle ist die erste Zahl der Version:
- 0.X.X → Das Theme ist noch im Teststadium. Es gilt offiziell als instabil und ist für produktive Websites nicht geeignet.
- 1.0.0 → Das Theme wurde gerade erst veröffentlicht. Es gibt noch keine Verbesserungen, keine Fehlerkorrekturen und keine Weiterentwicklungshistorie.
Klingt harmlos, ist aber ein klares Warnsignal: Ein Theme mit „1.0.0“ oder gar „0.x“ ist jung, unerprobt und potenziell fehleranfällig. Du weißt nicht, ob der Entwickler es langfristig pflegen wird oder ob es nach ein paar Monaten wieder verschwindet.
Erst wenn die erste Zahl stabil ist (1, 2, 3…) und die Zahlen dahinter Bewegung zeigen (z. B. 1.4.12), kannst du davon ausgehen, dass das Theme aktiv weiterentwickelt wird.
Zuletzt aktualisiert
Dieses Datum zeigt dir, wann der Entwickler das Theme zuletzt angefasst hat, und es ist einer der wichtigsten Hinweise überhaupt. Je frischer das Update, desto besser. Wird ein Theme aktiv gepflegt, reagiert der Entwickler auf Fehler, Sicherheitslücken und Änderungen in WordPress.
Liegt das letzte Update allerdings ein halbes Jahr oder länger zurück, ist das ein schlechtes Zeichen. Die Entwicklung könnte eingeschlafen sein, und das Theme droht, nicht mehr mit aktuellen WordPress-Versionen mitzuhalten.
WordPress selbst entwickelt sich schnell weiter, und ein Theme, das nicht nachzieht, kann Funktionen verlieren, Darstellungsfehler produzieren oder sogar Sicherheitsrisiken verursachen.
Anzahl der aktive Installationen
Die Zahl der aktiven Installationen zeigt dir, wie oft ein Theme wirklich im Einsatz ist – also in echten Live-Websites. Und das macht diesen Wert extrem aussagekräftig. Themes, die nur kurz ausprobiert und wieder entfernt wurden, tauchen hier nicht auf. Gezählt werden nur Installationen, die dauerhaft aktiv sind.
Das bedeutet: Alles unter 5.000 aktiven Installationen ist ein Risiko. Zu wenige Nutzer, zu wenig Erfahrung, zu wenig sichtbares Vertrauen. Wenn kaum jemand das Theme nutzt, weißt du nicht, ob es stabil läuft, ob es Fehler hat oder ob es in einem Jahr überhaupt noch gepflegt wird.
Alles ab 50.000 aktiven Installationen ist dagegen ein sehr gutes Zeichen. So hohe Zahlen entstehen nur, wenn ein Theme über lange Zeit hinweg zuverlässig, beliebt und technisch solide ist. Viele Nutzer bedeuten: Fehler werden schneller entdeckt, Updates kommen regelmäßig, und du bist nicht allein, wenn etwas hakt.
Kurz: Die Installationszahl zeigt dir, ob ein Theme sich bewährt hat und ob du dich darauf verlassen kannst.
Theme-Bewertungen
Bewertungen funktionieren hier wie bei Amazon: Die Sterne sind ein erster Eindruck, aber die Texte dahinter sind oft viel wichtiger. Schlechte Bewertungen sagen nicht immer etwas über das Theme aus – manchmal verraten sie mehr über den frustrierten Nutzer, der sie geschrieben hat. Deshalb lohnt es sich, einen Moment länger zu schauen.
Worauf du wirklich achten solltest:
- Viele positive Bewertungen zeigen, dass das Theme sich bewährt hat.
- Aktuelle Bewertungen sind besonders wichtig. Ein Theme kann früher gut gewesen sein, aber heute kaum gepflegt werden. Oder umgekehrt rum!
- Kritische Bewertungen geben Hinweise auf typische Stolperfallen: Performance, Kompatibilität, fehlende Funktionen oder schlechter Support.
Kurz: Die Mischung macht’s. Ein Theme mit vielen guten, frischen Bewertungen hat in der Regel eine aktive Community, eine stabile Entwicklung und deutlich weniger Risiko für deine Vereinswebsite.
Support-Forum
Das Support-Forum ist einer der ehrlichsten Indikatoren für die Qualität eines Themes. Hier siehst du schwarz auf weiß, wie der Entwickler mit Problemen und Fragen umgeht.
Ein schneller Blick reicht oft schon:
- Werden Fragen zeitnah beantwortet?
- Reagiert der Entwickler überhaupt?
- Oder stehen viele Threads mit „No reply“ einfach herum?
Wenn ein Forum voller unbeantworteter Anfragen ist, bedeutet das: Die Entwickler kümmern sich nicht – weder um ihre Nutzer noch um Fehler oder Probleme. Und genau solche Themes würde ich niemals für eine Vereinswebsite empfehlen.
Ein aktives Forum dagegen zeigt, dass jemand wirklich dahintersteht und bereit ist, zu helfen. Das gibt dir Sicherheit, falls später einmal etwas hakt.
Deutsche Übersetzung
Ich bevorzuge Themes, die vollständig ins Deutsche übersetzt sind. Wenn du gerne in einem deutschsprachigen Backend arbeitest, ist das fast schon Pflicht. Gemeint sind natürlich nicht deine Website-Inhalte, sondern die Oberfläche und die Einstellungen.
Viele Themes geben an manchen Stellen Systemtexte aus – etwa „Updated on“ statt „Aktualisiert am“. Wenn ein Theme nicht übersetzt ist, bleiben solche Stellen automatisch englisch. Und ohne zusätzliche Übersetzungs-Plugins lässt sich das nicht ändern.
Ein weiterer Punkt: Wenn ein Theme sauber auf Deutsch übersetzt wurde, heißt das auch, dass es in der deutschsprachigen Community wirklich genutzt wird. Und das ist gut. Denn Deutsch ist nicht einfach Englisch mit anderen Wörtern – die Begriffe sind oft länger, sperriger, und ein Theme, das nur für englische Texte gebaut ist, wirkt in Deutsch schnell gequetscht oder unsauber.
Damit hast du alle wichtigen Detailangaben im WordPress.org-Verzeichnis abgeklappert. Wenn diese Werte gut aussehen, lohnt es sich, im nächsten Schritt ein Demo des Themes anzuschauen und damit tiefer einzusteigen.
2. Demo des Themes austesten
Nachdem du die technischen Daten im WordPress-Verzeichnis geprüft hast, kommt der zweite Schritt: das Theme in der Praxis testen. Das Theme- Demo zeigt dir, wie das Theme wirklich aussieht, sich anfühlt und verhält – etwas, das keine Zahl und keine Bewertung ersetzen kann.
Am einfachsten geht das mit einer kostenlosen, temporären WordPress-Installation bei TasteWP.com. Dort kannst du ohne Anmeldung ein frisches Testsystem starten, beliebig viele Themes installieren, vergleichen, wieder löschen und neu ausprobieren.
Was sollst du testen?
Schnelle Ladezeiten
Gerade Page-Builder-basierte Themes – wie Elementor & Co. – leiden oft unter langsamen Ladezeiten. Und langsame Seiten führen zu einem ganz einfachen Problem: Mobile Nutzer warten nicht. Sie springen ab, bevor die Seite überhaupt sichtbar wird. Für eine Vereinswebsite, die häufig unterwegs aufgerufen wird, ist das fatal.
Deshalb solltest du die Demo eines Themes immer durch ein Geschwindigkeitstool jagen, zum Beispiel damit: Geschwindigkeit messen.
Wenn ein Theme dort schlecht abschneidet, dann lass lieber die Finger davon. Ladezeitoptimierung ist zwar möglich, aber sie erfordert technisches Wissen, Zeit und oft zusätzliche Plugins – genau das, was du im Ehrenamt meist nicht leisten willst (oder solltest).
Mobile Darstellung
Mindestens 50 % deiner Besucher kommen heute über ein Smartphone – bei vielen Vereinen sind es sogar deutlich mehr. Deshalb muss deine Website auf mobilen Geräten einfach funktionieren. Eine moderne Vereinsseite sollte sich automatisch an jede Bildschirmgröße anpassen: keine zu breiten Tabellen, keine Bilder, die über den Rand hinausragen, keine winzigen Texte oder schwer antippbaren Buttons.
Die Grundregeln für ein gutes mobiles Theme:
- Texte, Spalten und Bilder passen sich automatisch an
- Buttons sind groß genug für den Daumen
- Bilder werden korrekt skaliert
- nichts läuft seitlich ins Leere
- die Lesbarkeit ist jederzeit gegeben
Der schnellste Check: Schau dir das Demo einfach auf deinem Handy an. Oder teste es hiermit: Mobilfreundlichkeit testen.
Natürlich kann man jede Website irgendwie mobil nachoptimieren, aber warum solltest du dir das antun? Viel besser ist ein Theme, das von Haus aus sauber responsiv ist, ohne dass du nachjustieren musst. So kannst du dich aufs Schreiben und Pflegen deiner Inhalte konzentrieren, statt auf technische Fummelarbeit.
DSGVO-freundliche Grundstruktur
Ein gutes Theme sollte von sich aus DSGVO-freundlich sein. Das bedeutet: Es lädt keine externen Ressourcen wie Schriften, Bilder oder Skripte von fremden Servern – besonders nicht von Google. Fonts sind hier der größte Stolperstein. Viele Themes binden Google Fonts standardmäßig extern ein, was in Deutschland eine rechtliche Grauzone bleibt. Google behauptet zwar, die Anfragen nicht auszuwerten, aber sauberer ist es, wenn diese Zugriffe gar nicht erst entstehen.
Die Lösung ist einfach: Das Theme soll alle Schriften lokal auf deiner Website speichern. So kannst du weiterhin moderne Google-Fonts nutzen, ohne eine Verbindung zu Google herzustellen.
Um herauszufinden, ob das Demo eines Themes DSGVO-sauber ist, kannst du es durch einen Online-Checker laufen lassen. Ich gebe dir hier bewusst keinen Link – such einfach nach „DSGVO Checker“ in Google. Aber Achtung: Die meisten dieser Tools sind von Anwaltskanzleien entwickelt, die natürlich ihre Dienstleistungen verkaufen wollen. Sie neigen deshalb dazu, Ergebnisse dramatischer darzustellen, als sie tatsächlich sind.
Trotzdem: Wenn ein Checker meldet, dass externe Schriften nachgeladen werden, weißt du zumindest, worauf du achten musst.
Barrierefreiheit
Ein Theme sollte barrierefreundlich sein – und zwar aus zwei Gründen: Erstens ist es schlicht fair und menschlich richtig. Zweitens vergeben viele Kommunen und Verbände Fördermittel nur an Vereine, deren Website grundlegende Barrierefreiheits-Standards erfüllt.
Technisch bedeutet Barrierefreiheit vor allem zwei Dinge:
- Sauber strukturierter Code mit ARIA-Bereichen: Diese helfen Screenreadern dabei, die Seite korrekt vorzulesen und logisch zu gliedern.
- Beschreibende Alternativtexte für Bilder: Menschen, die Bilder nicht sehen können, bekommen dadurch trotzdem den Inhalt vermittelt.
Das Problem: Wenn man selbst keine Einschränkungen hat, ist es schwer, Barrierefreiheit zuverlässig einzuschätzen. Deshalb solltest du die Demo eines Themes einmal durch ein Tool laufen lassen: Barrierefreiheit prüfen
Zwar gibt es inzwischen viele Zusatz-Plugins für WordPress, die auf Knopfdruck Textgrößen, Kontrast oder Mauszeiger anpassen. Aber Vorsicht: Viele dieser Helfer laden zusätzliche Skripte von externen Servern und schwupps bist du wieder in der DSGVO-Falle.
Ideal ist ein Theme, das von Haus aus barrierefreundlich ist, ohne dass du Plugins oder externe Dienste installieren musst.
Warum die Wahl eines Theme für eine Vereinswebsite wichtig ist
Das Theme ist die Basis einer Vereinswebsite. Wenn man hier daneben greift, kann es später wehtun. Wenn die einzige Person, die sich mit seltener Lösung auskennt, irgendwann ausfällt, landet die Website im Tiefschlaf. Genau dieser Fall passiert in Vereinen leider ständig.
Und zum Schluß: Ein Theme-Wechsel ist fast immer ein komplettes Redesign. Sobald du ein Theme tauscht, verändert sich die Seite vollständig: Überschriften verrutschen, Bilder sind plötzlich zu groß, Buttons sehen anders aus, ganze Bereiche wirken durcheinander.
Daher lohnt es sich länger mit der Auswahl des richtigen Themes zu beschäftigen.

